Eine starke Strategie für die Post Merger Integration.

Synergien schnell realisieren. Integration rasch aktivieren.

Post Merger Integration PMI
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Viele Unternehmen müssen im Rahmen der Fusion feststellen, dass eine hohe Kompatibilität der Unternehmen allein nicht den Erfolg einer Integration garantiert. Die vielschichtigen Folgen eines Unternehmenszusammenschlusses beinhalten auch Kundenfluktuation, Produktionsverluste oder eine Überbewertung von Synergiepotenzialen. Diese Faktoren können zu einem schnellen Wertverlust nach dem Zusammenschluss beitragen. Das Zeitfenster, das zur Realisierung der prognostizierten Synergiepotenziale besteht, ist dementsprechend nicht groß und verstärkt den Handlungsdruck für eine effiziente und zeitnahe Integration.

Das Konzept für eine erfolgreiche PMI.

Für die angestrebte Wertsteigerung des Unternehmens ist dementsprechend eine systematische Vorgehensweise nötig, um die Kostensenkungs- und Wachstumspotenziale zu realisieren. Das Ziel ist es, mit beiden Unternehmen effizienter und erfolgreicher im Markt aufzutreten, als mit dem einzelnen Unternehmen alleine. Zudem sollte die Prozessperformance, also zum Beispiel Durchlaufzeiten, Lieferzeiten, etc. vergleichend analysiert und optimiert werden, um vom jeweils Besseren der Partner zu lernen. Das Post Merger Management gliedert sich in drei Phasen.

  1. Phase: Das Fundament für die erste Phase ist die detaillierte Analyse der Synergiefelder beider Unternehmen. Potenziale für die Integration werden lokalisiert und bewertet, indem Schlüsselfunktionen und Daten untersucht werden. Die Synergiefelder sollten bereits in der Due Diligence Prüfung definiert werden. Die Due Diligence bezeichnet die sorgfältige Prüfung, zum Beispiel im Rahmen des Kaufes von Unternehmensbeteiligungen. Zentral in der ersten Phase der Post Merger Integration ist somit die Aufnahme des Ist-Zustandes der Unternehmen. Ergebnis dieser Phase sind Handlungsempfehlungen für die Realisierung der definierten Potenziale. So können konkrete Teilprojekte erarbeitet werden. Von Anfang an sollte sich die Projektleitung auf angepasste Kommunikationsprogramme einigen, um bei den Beteiligten Transparenz für die bevorstehende Veränderungen zu schaffen.
  2. Phase: In dieser Phase geht es darum, die zuvor definierten Teilprojekte abzuarbeiten. Die unterschiedlichen Gestaltungsansätze werden spezifisch an der Wertschöpfungskette der Unternehmen und den Kundenanforderungen identifiziert und unterscheiden sich meistens von Unternehmen zu Unternehmen.
  3. Phase: Mögliche Gestaltungsansätze können die Ausgestaltung des Marktauftrittes, die Bündelung von Einkaufs- oder Produktionsaktivitäten oder die Neugestaltung der Organisationseinheiten sein.
  4. Phase: In dieser Phase liegt der Fokus auf Überwachung und Kontrolle der Maßnahmen und Erfolge der einzelnen Teilprojekte. Die in der ersten Phase ausgearbeiteten Kommunikationsprogramme werden nun angewendet und die Mitarbeiter werden so in den Post Merger Integrations-Prozess integriert.

Umfassende Planung schafft aus Potenzialen Ergebnisse.

Wichtig ist es, die Potenzialquellen nicht nur quantitativ, sondern im Kontext ihrer Realisierungswahrscheinlichkeit zu bewerten. Diese anzunehmende Wahrscheinlichkeit der jeweiligen Integrations- und Synergiepotenziale steigt mit einer robusten und umfassenden Planung, die den Mergers and Acquisitions-Prozess, also den gesamten Transaktionsprozess begleitet. Eine regelmäßige Anpassung und kontinuierliche Verfolgung dieses PMI Plans schafft eine Reduzierung der Komplexität der Post Merger Integration und zudem eine strukturierte Nachverfolgung der Zwischenziele.

 

Drei Fragen zur Post Merger Integration.

Die zentrale Herausforderung in Folge einer M&A-Strategie ist das enge Zeitfenster, in denen die Unternehmen sich auch auf organisatorischer Ebene zusammenschließen müssen, um die erwarteten Einspar-Potenziale der Fusion zu erreichen. Dafür brauchen Sie eine strukturierte Post Merger Integration, um die Prozesse und Strukturen der Unternehmen zu harmonisieren und die Ablauforganisation neu zu gestalten.

Die Post Merger Integration lässt sich zusammenfassend in drei Phasen unterteilen. Die erste Phase umfasst eine intensive Analyse des Ist-Zustandes der Unternehmen und die Erstellung eines Planes für die Erreichung der angestrebten Synergien. Die zweite Phase bezeichnet grob die Abarbeitung der zuvor formulierten Teilaufgaben des Plans. In der dritten Phase der PMI liegt der Fokus auf der Überwachung und Kontrolle der Maßnahmen.

Eine PMI Beratung kann die Unternehmen schon bei der Analyse der Ist-Situation unterstützen. Durch einen erfahrenen und kundigen Blick kann der Berater frühzeitig auf Synergiepotenziale, deren Realisierbarkeit und Risiken hinweisen und so die Planung praxisorientiert unterstützen.